Neuberger Liste lädt ein zum Bürgerdialog:
Die Fraktion der Neuberger Liste im Gemeindeparlament, lädt die Neubergerinnen und Neuberger zu einem Bürgerdialog ein.
Die Veranstaltung findet am Mittwoch den 11.Februar 2026,
in der Senioren-Dependance Haus Neuberg, Schulstraße 1,
63543 Neuberg statt und beginnt um 19:00 Uhr.
Unter dem Motto „20 Jahre Neuberger Liste – Sie fragen und wir antworten!“ stellen sich die Ausschussvorsitzenden Jens Feuerhack für den Haupt- und Finanzausschuss und Irina Brettmann für den Sozial-, Kultur – und Sportausschuss den Fragen, Anregungen und gern auch der Kritik.
Weiterhin werden auch aktuelle und ehemalige Fraktionsmitglieder zurückblicken auf 20 Jahre NL im Gemeindeparlament. „Das es an diesem Abend auch um die bevorstehende Kommunalwahl geht, liegt auf der Hand“, so Brettmann, hauptsächlich gehe es aber um Kommunalpolitik ganzallgemein, wie es zur Gründung der NL vor 20 Jahren kam und was sie seitdem bewegen konnte.
Wir wollen in den Dialog eintreten, unter anderem zum Thema Ehrenamt:
– Was ist mit einem Wahlmandat verbunden?
– Wie arbeiten Ausschüsse?
– auch die Themen , Haushalt, Demokratie
– Wie funktioniert sie in einer kleinen Gemeinde?
– Warum sollte keiner alleine entscheiden? und Öffentlichkeit
– Wie hilfreich sind im Miteinander Facebook und Co?
können angesprochen werden.“, schreibt die Spitzenkandidatin weiter.
„Wir wollen an dem Abend zeigen, Politik ist nicht schwarz oder weiß! Immer wieder stehen Hindernisse im Weg, müssen Kompromisse geschlossen werden!
Aber gemeinsam gestalten kann auch Spaß machen! Gern geben wir Auskunft zu allem was die Bürgerinnen und Bürger interessiert und wir versprechen, wir haben nicht nur die Brille der NL auf!“, erklärt Brettmann abschließend.Die Neuberger Liste weist darauf hin und bittet um Verständnis.
Der Dialog ist keine Podiumsdiskussion, bei der andere Parteien und Wahlbündnisse ihre Programmatik zur Kommunalwahl vorstellen können.
Neuberger Liste zufrieden mit dem Urteil
des Staatsgerichtshofes
Als Sieg für die Demokratie wertet Feuerhack das Urteil des höchsten Gerichts in Hessen. „Gerade noch rechtzeitig kurz vor der Kommunalwahl wurde die sogenannte Wahlrechtsreform von CDU und SPD gestoppt. Diese hatte nur einen Grund, durch das neue Auszählverfahren sollten größere Parteien bevorzug werden und kleinere Parteien und Wählerlisten wie wir zum Schweigen gebracht werden. Hätte man 2021 schon nach d’Hondt die Sitze in Neuberg hätte die SPD 11 und die NL nur 2 Mandate erhalten. 2 Mandate bei einem Wähleranteil von 11,5%. Damit wären wir auch aus allen Ausschüssen ausgeschlossen gewesen.“, so Feuerhack.
Als lächerlich und haltlos bezeichnete der Fraktionsvorsitzende der NL die Begründung der Regierungspartei für diese sogenannte Reform, man habe wachsenden Zersplitterung vorbeugen und Ein-Personen-Fraktionen in den Kommunalparlamenten verhindern wollen. „Wenn CDU und SPD auf Bunds- und Landesebene endlich für eine ordentliche Finanzierung der Kommunen sorgen würden, wenn sie endlich mal wahrnehmen würden, dass die Städte und Gemeinden den Lebensmittelpunkt der Menschen bilden, wenn sie selbst vor Ort gute und bürgernahe Kommunalpolitik leisten würden, dann brauchen sie die vielen kleinen Parteien und Wählergruppen auch nicht zu fürchten. Die aktuelle Lage stellt sich aber vielerorts anders dar und deswegen ist es notwendig, dass es Wählergruppen wie uns gibt die hoffentlich weiter gestärkt aus der Wahl am 15.3. hervorgehen.“, so Feuerhack abschließend.
Die Neuberger Liste 2026

Neun Frauen und sieben Männer kandidieren am 15. März. Die Neuberger Liste will ohne Parteizwänge die Gemeinde voranbringen.
Die Neuberger Liste hat ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl am 15. März gewählt. „Wir bilden mit unserem Wahlvorschlag einen Querschnitt der Bevölkerung ab“, sagt Irina Brettmann. Neun Frauen und sieben Männer unterschiedlichen Alters und verschiedener Erwerbsbiografien mit und ohne kommunalpolitische Erfahrung eine das gemeinsame Interesse, die anstehenden schwierigen Aufgaben gemeinschaftlich ohne Parteizwänge anzugehen und Neuberg voranzubringen. Jede Kandidatin, jeder Kandidat der Liste sei in unterschiedlichen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ehrenamtlich aktiv, sei es in der Gemeinde, in Gewerkschaften oder in regionalen und bundesweiten Vereinen und Verbänden, bei der Feuerwehr, der Lebenshilfe, der Obdachlosen- und Suchthilfe und anderen. Diese Arbeit ist immer verbunden mit zu wenig materiellen Ressourcen, sie lebt von Kreativität und Initiative, aber auch vom Mut, neue Wege zu bestreiten, so Fraktionschef Jens Feuerhack.